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Echolot-Kolumne: Darum ist gendersensible Sprache auch ein Thema der Internen Kommunikation

Gendern oder nicht? Diese Frage stellen sich viele Interne Kommunikatorinnen und Kommunikatoren. Aber kann man sich heute überhaupt noch auf das generische Maskulinum zurückziehen, wenn man alle Mitarbeitenden im und neue Köpfe für das Unternehmen ansprechen will? Lesen Sie unseren Beitrag dazu auf pressesprecher.com.

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Quo vadis, Führung?

Wir müssen einfach nochmal auf die Corona-Pandemie zurückkommen – weil sie eine Situation geschaffen hat, die es so in unserer modernen Arbeitswelt noch nicht gegeben hat und damit zahlreiche Veränderungen initiiert wurden. Von jetzt auf gleich ist in allen Unternehmen eine Situation entstanden, die schnelles und gleichzeitig besonnenes Verhalten auf allen Ebenen und in allen Bereichen erfordert hat. Task-Forces und Krisenteams wurden einberufen oder mussten erst einmal eingesetzt werden. Alle Mitarbeitenden hatten Fragen, mitunter Ängste, auf jeden Fall aber herrschte eine allgemeine Verunsicherung. Das war der Moment, in dem sich Hierarchien verschoben und Führung an Stellen stattfand, die vorher keine Führungsverantwortung hatten.  

Beispiele:  

  • Welche digitale Lösung werden wir nutzen? Die IT entscheidet und implementiert.  
  • Welche Hygiene- und Zutrittsregeln werden aufgestellt? Ein Krisenteam macht Vorgaben. 
  • Wie wollen wir die Kommunikation im Team regeln? Alle folgen dem Vorschlag einer jungen Kollegin ohne Führungsverantwortung.

Und so weiter. Wahrscheinlich können Sie sich ad hoc an ähnliche Situationen in Ihrem Unternehmen erinnern bzw. erleben sie immer noch. 

In anderen Unternehmen, und (auch) das zeigt eine Studie The Next Normal von Metaplan und Haufe, hat sich eine gegenteilige Bewegung entwickelt: Führung durch Hierarchien wurde gestärkt, auch wenn vorher „Führungsimpulse von außerhalb der Hierarchie gesetzt wurden“. Auch diese Vorgehensweise hat funktioniert. Die Kombination aus extremer Unsicherheit und eindeutigen Entscheidungen hat der Hierarchie zu neuer Kraft verholfen. 

Und nun? Wie lernen wir, zurück zur Partizipation zu finden? Oder, im gegenteiligen Fall: Wie kann die Hierarchie sich ihre formale Macht zurückerobern? 

An diesem Wendepunkt – zurück in die Vergangenheit oder auf zu neuen Ufern oder das Beste aus beiden Welten, stehen viele Unternehmen aktuell. Wie immer verorten wir die Interne Kommunikation in diesen Szenarien und sehen hier ihre Rolle als Unterstützerin von positiven Impulsen, die das Unternehmen in dessen Kultur und Elastizität fördert. Elastizität, die nötig ist, um in einem Umfeld steter Veränderung mitgehen zu können.  

Das könnten Sie tun: 

  • Initiieren Sie eine Arbeitsgruppe oder treten Sie ihr bei, wenn es diese schon gibt, in der die letzten Monate evaluiert werden. Das muss durch Befragungen der Mitarbeitenden geschehen, denn nur dort sitzen die Erfahrungen. Eine enge Abstimmung mit und Anbindung an HR ist hier wichtig und richtig. 
  • Sprechen Sie gezielt mit möglichst vielen Führungskräften, um die unterschiedlichen Erfahrungen und Positionen zu kennen. Wie hat Führung sich verändert? Wie geht es den Führungskräften? An welchen Stellen muss strukturell etwas verändert werden? 
  • Kommunizieren Sie in wichtigen Etappen und ordnen Sie die Evaluation für alle Mitarbeitenden ein. Nur so können am Ende Entscheidungen nachvollzogen und akzeptiert werden. 
  • Schaffen Sie eine Möglichkeit des Austausches von Meinungen und Erfahrungen, auch über die Gruppe der Befragten hinaus. Die Erlebnisse der Mitarbeitenden in Bezug auf die letzten Monate sind intensiv und divers. Das braucht Raum, aus dem Sie auch zusätzlichen Input für die Evaluation ziehen können. 
  • Bewerten Sie alle Maßnahmen und Tools der IK mit Blick auf die Veränderungen der Unternehmenskultur neu. Was passt nicht mehr? Was muss neu entstehen?

Egal, in welche Richtung die Führungskultur sich in Ihrem Unternehmen entwickeln wird – die Interne Kommunikation kann ihr wichtigstes Asset einsetzen, um nötige Entwicklungen aufzuzeigen und gemeinsam mit anderen Bereichen wie HR, richtige Maßnahmen zu initiieren. Ihr wichtigstes Asset ist die Fähigkeit, durch gute Kommunikation echte Verbindung und Vertrauen zu schaffen. Die Basis für jede funktionierende Beziehung und Organisation. 

 

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Echolot-Kolumne: Kommunikation mit Herzklopfen – Wie VR und AR die IK bereichern können

Immersive Medien wie Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) ermöglichen eine besonders emotionale Verbindung mit den Inhalten. Wie Sie diese Medien in Ihre Interne Kommunikation oder bei Veränderungsprozessen optimal einsetzen können, haben wir in unserer aktuellen Echolot-Kolumne auf pressesprecher.com aufbereitet.

HIER geht’s zum Beitrag.

 

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Geht’s raus und hört’s zu – Bedürfnisse der Mitarbeitenden aktiv erfragen

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Geht’s raus und spielt’s Fußball – Franz Beckenbauer hat es einst auf den Punkt gebracht. Geht’s raus und hört’s zu – könnte man analog den internen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren in den Unternehmen zurufen, denn da spielt die Musik. Wir reden immer wieder davon, wie wichtig Umfragen sind oder Gespräche mit Fokusgruppen, um Themen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden aufzuspüren. Das stimmt auch, aber gerade in Betrieben mit verschiedenen Standorten, mit getrennten Produktions- und Verwaltungsbereichen, ist das direkte Gespräch vor Ort unverzichtbar. 

Was steckt wirklich hinter der unterschwellig schlechten Stimmung, dem Unwillen gegenüber Veränderungen? Woher rührt punktuelle Unzufriedenheit tatsächlich? Was sind die Gründe, wo drückt der Schuh? Je weiter die Geschäftsführung räumlich entfernt ist, desto brodelnder ist die Gerüchteküche. Ängste werden munter geschürt, können selbst von Führungskräften nicht ausgeräumt werden und münden schnell in Demotivation. Oft entstehen so an unterschiedlichen Standorten ganz verschiedene Firmenkulturen, die sich über Jahre hinweg manifestieren.  

Die Interne Kommunikation hat viele Rollen, aber die Unterstützung der Führungskräfte in ihren Kommunikationsaufgaben ist ihre kniffligste, denn dafür muss sie erstmal an die Bedürfnisse und Bedenken der Mitarbeitenden herankommen. Und das geht nur, wenn sie Fragen stellt, nicht immer die gleichen Kolleginnen und Kollegen anspricht und wenn sie sich die (Sicherheits-)Schuhe der anderen auch mal anzieht. Das alles kostet Zeit, Engagement und bedeutet auch für interne Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die Komfortzone des schön eingerichteten Arbeitsplatzes zu verlassen. Was immer im Hinterkopf sein sollte ist, dass die Interne Kommunikation qua Amt nah an den Themen und Entscheidungen der Geschäftsführung dran ist – oft auch räumlich. Ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen hat diese Nähe nicht und stellt sich deshalb Fragen, die wir beim besten Willen nicht antizipieren können. 

Also raus aus dem Büro, Termine machen, Treffen arrangieren und hören, wie andere ticken.  

  1. Zeigen Sie Interesse an der Arbeit und den Abläufen vor Ort und fragen Sie, wann ein Besuch gut passen würde, um nicht ungelegen zu kommen und einen wirklichen Einblick zu bekommen. Wer hat Zeit, Ihnen Dinge zu erklären? 
  2. Sie wollen lieber einen konkreten Anlass? Verbinden Sie Besuche an Firmenstandorten mit einem konkreten Projekt, z.B. einem Fototermin, einem Filmdreh oder der Recherche für einen Artikel in der Mitarbeiterzeitung. 
  3. Kommen Sie mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch und fragen Sie konkret nach, wie diese oder jene Entscheidung der Geschäftsführung angekommen ist, wie der Bericht in der Presse wahrgenommen wurde. Sind Nachrichten anders verstanden worden als beabsichtigt? 
  4. Schreiben Sie Ihre Eindrücke auf und spiegeln Sie diese bei der nächsten Gelegenheit auch der Unternehmensleitung. So können Sie eindrücklich für Maßnahmen werben, die aus Ihrer Sicht jetzt nötig sind. 
  5. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem neuen Netzwerk, fragen Sie regelmäßig nach und bitten um einen Gegenbesuch, wenn diese mal in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes sind. 
  6. Gerade in Homeoffice-Zeiten kommt es gut an, wenn Sie die Kolleginnen und Kollegen besuchen, die dieses Privileg nicht nutzen können, weil sie eben keinen Schreibtischjob haben. Maske aufsetzen und Loyalität zeigen! 

Sie werden sehen, der Weg lohnt sich und Sie werden die Organisation, in der Sie arbeiten viel besser verstehen. Mit dieser Erkenntnis lässt es sich auch viel besser mitgestalten. Ihr Netzwerk wird durch wertvolle neue Mitglieder bereichert werden und die Führungskräfte nehmen die Interne Kommunikation als das wahr, was sie sein will: eine strategische Bank mit untrüglichem Gespür für die gesamte Mannschaft. 

 

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Jetzt dranbleiben – nie war die Interne Kommunikation so sichtbar wie heute

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Wie erreiche ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Die Ur-Frage der Internen Kommunikation bekommt in Corona-Zeiten eine neue Relevanz – und gute Lösungsansätze. 

Plötzlich ist einiges möglich – diese Erfahrung werden interne Kommunikatorinnen und Kommunikatoren in vielen Unternehmen gemacht haben: Wir könnten doch mal…. ja, gern, am besten sofort! Wir müssten dringend…. ja, machen Sie!  

Ideen, die „früher“ schon auf der Ebene der direkten Vorgesetzten kein Gehör mehr fanden, dringen heute ganz schnell in die Chefetage vor und werden oft ohne Umschweife freigegeben. Und auch bisher eher wenig kommunikative Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sind plötzlich bereit, sich in die Kommunikation einzuschalten, Gesicht zu zeigen und in den Dialog zu gehen. Die Erkenntnis hier: Führung bedeutet mehr als strategische Kompetenz. Es bedeutet, nah dran zu sein an den Mitarbeitenden und empathisch zu kommunizieren, zuzuhören und zu reagieren. 

Was alle Ideen und Formate in der Internen Kommunikation vereint, ist der Fokus auf das Menschliche. Maßnahmen werden (endlich) stärker an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden ausgerichtet: Orientierung, Verbindung, Austausch oder Wirksamkeit geben die Richtung vor für Formate und Themen, die tatsächlich gebraucht werden. Daraus kann die IK ein ganz neues Selbstbewusstsein, ein neues Selbstverständnis und auch eine neue Art von Selbstwirksamkeit entwickeln. Macht doch alles großen Sinn, was wir hier tun. Dazu tragen auch Feedback-Kanäle bei, die heute eher genutzt werden, als noch im letzten Jahr. Wir suchen mehr Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, im Gegenzug bekommen wir mehr Rückmeldungen, der Ton ist vertrauter geworden  

Was für die kommenden Wochen und Monate wichtig ist? Dranbleiben! 

  1. Verstetigen Sie die neue Verbundenheit, indem Sie Ihre Kontakte pflegen, Fragen stellen und weiter mit Interesse verfolgen, wie sich die Stimmung im Haus entwickelt. Achten Sie auf ausreichend Anlässe, Feedback zu geben und stellen Sie die entsprechenden Kanäle zur Verfügung. 
  1. Räumen Sie Maßnahmen und Kanäle auf. Wie das geht, haben wir HIER für Sie aufgeschrieben. Nach dem grundsätzlichen Aufräumen können Sie dort noch verbessern und professionalisieren, wo in Corona-Zeiten auch mal die heiße Nadel reichen musste. 
  1. Für viele Unternehmen war und ist die Corona-Zeit auch der Beginn eines – vielleicht überfälligen – Kulturwandels. Die Interne Kommunikation sollte Treiberin dieses Wandels sein und in dieser Rolle auch die Geschäftsleitung darauf aufmerksam machen, wenn sie bei der Kommunikation in alte Muster zurückfällt. Darüber hinaus: Auch hier ist Verstetigung wichtig, denn neue Impulse sollten sich im Alltag manifestieren. 
  1. Lassen Sie es auch bei der Führungskräfte-Positionierung weiter menscheln. Viele Chefinnen und Chefs haben ihre private Seite zeigen dürfen und gemerkt, dass damit kein Autoritätsverlust einhergeht. Hier kann die Interne Kommunikation bestärken, unterstützen und die passenden Formate anbieten. 
  1. Bestätigen Sie die Rolle der IK mit anhaltender Kreativität und großem Engagement. Die aus der Anerkennung entstandene Motivation reicht hoffentlich für weitere Höhenflüge.

Wie immer gilt: Jede Krise hat auch etwas Gutes. Im Falle der Internen Kommunikation hat sie den enormen Wandel noch einmal beschleunigt. Auch die Prognosen der letzten Jahre, dass die IK das Menschliche immer mehr in den Mittelpunkt rücken wird, haben sich mit Warp-Geschwindigkeit bestätigt. Weiter so! 

 

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Wir haben geöffnet – willkommen zurück im Büro?

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An unseren festen Arbeitsplätzen wird sich einiges verändern, wenn wir langsam aus dem Homeoffice in die Büros zurückkommen. Die Interne Kommunikation hat den Auftrag, diesen Übergang kommunikativ zu begleiten. 

Durchatmen, jetzt erstmal Sommerferien – danach soll für einen Großteil der Mitarbeitenden der Ernst des Bürolebens wieder losgehen. Heißt: Der akute Krisenmodus ist vorbei, die neue Normalität beginnt und damit auch die Rückkehr an den Arbeitsplatz im Unternehmen. Business as usual? Sicher nicht, denn die immer noch geltenden Regeln zum Infektionsschutz werden alle betreffen und bringen Einschränkungen mit sich. Darüber hinaus haben viele Arbeitgeber frühzeitig reagiert und die positiven Erfahrungen der Corona-Monate in dieses neue Normal überführt. Flexibleres Arbeiten für alle, mehr Digitalisierung, mehr Offenheit und Kreativität.  

Was die einen freut, ist für die anderen einfach viel Veränderung. Die Sehnsucht nach den alten Routinen und eingelaufenen Pfaden ist größer, als man denkt. Bei der Veränderung der ureigenen Arbeitsumgebung hört für manch einen der Spaß einfach auf. Viele Emotionen sind im Spiel und deshalb ist die Interne Kommunikation mal wieder eine wichtige Beraterin für die Geschäftsführung. Wie sage ich es meinen Mitarbeitenden, dass sie an einigen Stellen umdenken dürfen – oder eben müssen? 

  1. Wenn Emotionen im Spiel sind, wird keine schriftliche Information die Empfänger wirklich erreichen. Arbeiten Sie mit Videobotschaften, Podcasts oder einem virtuellen Event, in dem die Geschäftsführung erklärt, warum neue Wege gegangen werden und wie die aussehen. Bieten Sie einen Rückkanal an, um Fragen Raum zu geben. 
  1. Schließen Sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen von Human Resources (HR) zusammen, um Qualifizierungspakete für diejenigen zu schnüren, die Unterstützung im Umgang mit neuer Technik oder Programmen benötigen. Hybrides Arbeiten mit neuen Tools wird deutlich zunehmen und erfordert Know-how. 
  1. Kommunizieren Sie Regeln, die jetzt eingehalten werden müssen, in klarer Sprache und vielleicht auch unterstützend mit einem Erklärfilm. So prägen sich sperrige Informationen viel besser ein und bekommen eine ansprechende Verpackung. 
  1. Nutzen Sie den Moment für einen beginnenden Kulturwandel. Vielleicht hat die Krise Ihre Mitarbeitenden enger zusammengeschweißt oder der Umgang miteinander ist informeller geworden. Wenn die Geschäftsführung diese Entwicklungen jetzt weiterlebt und stützt, ist der Kulturwandel initiiert. Darauf lässt es sich wunderbar aufbauen. 
  1. Finanzielle Engpässe, gesundheitliche Einschränkungen, psychische Belastungen – gerade jetzt sollten wir die unterschiedlichen persönlichen Situationen der Menschen im Blick haben. Das erfordert auch viel Sensibilität seitens der Internen Kommunikation. Hier kann auch gemeinsam mit HR überlegt werden, wie Stimmungen erfasst und Unterstützungsangebote aufgesetzt werden können. 
  1. Begleiten Sie die Führungskräfte mit aufbereiteten Unterlagen, die diese in ihren Routinen nutzen können. Hier sollten Sie auch mögliche Fragen antizipieren und vorab beantworten. In unsicheren Zeiten sind Führungskräfte noch stärker in ihrer Rolle als Stabilisator gefragt und müssen deshalb selbst auf einem guten Fundament stehen.

Für die Interne Kommunikation geht es nahtlos weiter: In Krisenzeiten war sie vorn und sie bleibt es auch, wenn die Neue Normalität beginnt. Manche Unternehmen werden jetzt erst gemerkt haben, wie wichtig sie ist und daraus ergeben sich viele Chancen, die unbedingt genutzt werden sollten.  

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Lass mal hören – Darum sind Corporate Podcasts so gute Kommunikatoren

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Mindestens jeder vierte Deutsche tut es bereits* – in der Bahn, im Auto, beim Sport, beim Kochen oder einfach nur zur Entspannung mit geschlossenen Augen. Podcasts sind wie ein kommunikativer Snack, ganz leicht zu konsumieren. Dabei ist der Podcast-Trend nicht neu, aber im Unternehmenskontext aktueller denn je. Mit Relevanz und Unterhaltungskompetenz konnte er sich unter der Vielzahl von kommunikativen Maßnahmen behaupten. Hochwertiger Audio-Content erreicht die Menschen im doppelten Sinne: Er kommt an, wann und wo der Hörer es möchte und er bleibt in Erinnerung 

In einer Zeit, in der die klassischen Medien nicht mehr die alleinigen Content-Lieferanten sind, bietet der Corporate Podcast die große Chance, eigene Inhalte zu liefern. Damit können wir unterschiedliche Ziele verfolgen: Wir können das Image des Unternehmens positiv beeinflussen, neue Kunden anziehen oder einfach bekannter werden. Intern eignet sich das Format wunderbar, um den oder die Köpfe des Unternehmens zu positionieren, einen Change zu begleiten oder wichtige strategische Themen zu erzählen. 

Erzählen ist dabei ein ganz entscheidendes Stichwort: Ein Corporate Podcast verbindet Storytelling mit Audio-Content. Das gibt uns die Möglichkeit, auf ganz unterschiedliche Art und Weise wirksam zu werden. Wir können persönliche Ebenen einbauen – der CEO als Mensch, als Kollege, als Vorbild. Wir können an Geschichten des Unternehmens anknüpfen, Stimmen einsetzen, die diese erzählen. Wir können unterhaltsam informieren und Emotionen senden. Damit schaffen wir Nähe und Verbundenheit – jederzeit und an vielen Ort hörbar. 

Egal, wie Ihr persönliches Podcast-Ziel lautet und egal, wen Sie mit dem Medium erreichen wollen – intern wie extern gilt: Sie müssen den Nerv treffen und gut vorbereitet sein: 

  1. Recherche, Recherche, Recherche: Lernen Sie Ihre Zielgruppe gut kennen, bevor Sie die Themen setzen. Was kommt an, was wird gesucht und schließlich ausgewählt? Es kommt nicht darauf an, was Ihnen persönlich gefällt, sondern was die Mehrzahl derer mag, die Sie erreichen wollen. Was machen andere Unternehmen und was können Sie für sich daraus mitnehmen? Wie können Sie sich abheben, was können Sie übernehmen? 
  2. Übersetzen Sie Ihr Ziel in Themen oder ein übergeordnetes Thema und zwar so, dass daraus ein serieller Podcast entstehen kann. Mit einer Eintagsfliege ist niemandem geholfen, also brauchen Sie Stoff für mehrere Folgen. Das muss nicht ins Unendliche gehen, aber mindestens zehn Folgen sollten Sie liefern können. 
  3. Wählen Sie ein Podcast-Format, das zum Thema, zur Zielgruppe und auch zum vorhandenen Medienmix passt. Wollen Sie monologisch oder dialogisch unterwegs sein? Wollen Sie unterhalten, auch mal diskutieren oder gar provozieren?  
  4. Informieren Sie sich über die notwendige Technik, den Aufwand und die entstehenden Kosten. Was können Sie intern abbilden und wofür brauchen Sie eventuell externe Unterstützung? Wieviel Vor- und Nachbereitungszeit brauchen Sie für jede einzelne Folge? Gute Tonqualität und eine professionelle Aufbereitung sind erfolgsentscheidend. 
  5. Setzen Sie messbare Ziele für Ihren Podcast, um gezielt nachsteuern zu können. Wie viele Downloads wollen Sie bis wann erreichen? Welche Einstellung, Meinung oder Haltung wollen Sie bei der Zielgruppe bis wann erwirken? 

Entwickeln Sie eine Marketingkampagne, um Ihr neues Produkt zu bewerben, um die Hörerinnen und Hörer schon im Vorfeld neugierig zu machen. Dazu gehört auch eine gute Optik, die zum Absender und zum Inhalt Ihres Podcast passen.

Trotz der wichtigen Vorbereitung – lassen Sie Raum für Unerwartetes, für Spontaneität und Kreativität. Nicht zuletzt ist ein Podcast ein lebendiges Produkt, das auch davon lebt, dass die Hörerinnen und Hörer das Gefühl bekommen, mittendrin und dabei zu sein. Ein Podcast hat das Zeug zum Nachdenken anzuregen, zu überraschen und zu überzeugen. Eines sollte er jedoch immer – nachklingen. 

Lust auf Corporate Podcast? Wir verschaffen Ihnen gern Gehör. Mehr dazu finden Sie HIER. 

 

* Bitkom-Studie 2019 

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Geschichten hören, erzählen und Taten folgen lassen

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Gemeinsame Geschichten verbinden uns und in Unternehmen sind sie der Stoff, der die Unternehmenskultur schreibt. Wenn Human Resources oder die Interne Kommuniktion neue Geschichten erzählen, dann sollten sie vorher gut zuhören, vergangene Stories aufnehmen und daran anknüpfen. Zusätzliche Glaubwürdigkeit entsteht dann, wenn Taten folgen.

Storytelling, storydoing, storylistening – Geschichten für die Arbeitgebermarke.

Jetzt im Human Resources Manager lesen.

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Mehr WIR wagen

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Die Interne Kommunikation der Zukunft muss Abteilungsgrenzen einreißen, um Ziele zu erreichen.

Der Veränderungsmarathon läuft und er macht auch vor der Internen Kommunikation nicht Halt. Ihre Kompetenzen werden mehr und mehr dezentralisiert, denn gute Kommunikatoren werden an vielen Stellen im Unternehmen gebraucht und entsprechend aus-, weitergebildet und eingesetzt. Der Wandel ist so pausenlos geworden, dass er eigene Abteilungen hervorbringt. Von hier aus wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Mindset für Strategie und Transformation vermittelt.

Aus „Ich“ wird ein spürbares „Wir“ hat Trendforscher Harry Gatterer schon 2019 prophezeit: „Heute ist der Megatrend Individualisierung noch sehr stark egoistisch geprägt. Künftig wird er aber vermehrt auf Tribes, Community und kollektive Intelligenz bauen. Individualisierung wandelt sich und drückt sich in einer neuen Wir-Kultur aus. Gemeinschaften, Kollaborationen und Kooperationen rücken statt des Ich in den Fokus.“

Wer das jetzt noch nicht gemerkt hat, läuft entweder außer Konkurrenz (z.B. Öffentlicher Dienst) oder schon weit abgeschlagen hinterher. Das Mittelfeld ist groß, die Tempomacher gerade noch in Sichtweite. Diese Unternehmen machen es vor, praktizieren agiles Arbeiten, wagen Neues, nutzen das kollektive Wissen, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können. Dazu braucht es kollaborative Strukturen, die schon längst keine interne Moderation mehr brauchen.

Was bleibt für die Interne Kommunikation? Aus unserer Sicht sollte sie sich selbst hinterfragen, ihre Rolle neu finden und mit Leben füllen. Unsere Prognose sieht so aus:

Sie wird Impulsgeberin: Hackathon, Ideenwerkstatt oder Bootcamp – solche Formate beschleunigen den Austausch und die Kreativität. Sie brauchen Moderation, jemanden, der sie initiiert, bewirbt und die Ergebnisse an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurückspielt.

Sie wird Verknüpferin: Wir ist Trumpf – und die Interne Kommunikation weiß, wie man das „Wir“ belebt. Sie verknüpft individuelle Bedürfnisse mit kollektivem Bedarf und organisationalem Sinn.

Sie wird Kollaborateurin: Zukünftig muss die Interne Kommunikation mit denen zusammenarbeiten, die sie optimal ergänzen: Human Resources und die Verantwortlichen für den Change vereinen ganz wichtige Skills, um Organisationen wirksam zu verändern. Die IK kann ihre Kommunikationskompetenz dort einbringen. Denn: In Sachen Zielgruppen-Ansprache macht ihr (noch) keiner etwas vor.

Sie wird Unterstützerin: Der Trend zum Teilen ist nicht neu. Die Interne Kommunikation kann entweder zusehen, wenn externe Coaches die Führungskräfte weiterbringen, oder das Zepter selbst in die Hand nehmen. Es wird immer Teams und Teamchefs geben, die an die kommunikative Hand genommen werden wollen und müssen.

Kein Grund, bange zu werden oder gar um den Job zu fürchten. Denn auch solch eine Veränderung könnte eine Chance sein, die ergriffen werden will. Ein Blick über den Tellerrand hilft zu sehen, wo und mit wem man jenseits der bisherigen Kompetenzen wirksam werden kann. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich strategisch zu vernetzen. Mit dem Marketing, mit HR, der Externen Kommunikation und mit allen, die an einem starken „Wir“ interessiert sind.

 

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Mutig gestalten, statt verwalten

Kann man unternehmerisches Denken verordnen? Sicher nicht, aber jedes Unternehmen kann einen Rahmen schaffen, in dem eigenverantwortliches Handeln im Sinne der Unternehmensziele gefördert wird. Wie die Interne Kommunikation das entsprechende Bild zeichnet, lesen Sie in unserer aktuellen Kolumne auf pressesprecher.com

 

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