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MPC-Sommerblog-Serie: Teil 2

Unsere MPC-Sommerblog-Serie für Daheimgebliebene: Fragen, die uns gerade beschäftigen. In unserem Agentur-Alltag stoßen wir immer wieder auf Themen, die bei uns oder in den Unternehmen, mit denen wir arbeiten, sehr unterschiedlich diskutiert werden. Diese möchten wir mit Ihnen teilen und gerne auch Ihre Meinung dazu hören. Wie sieht es bspw. mit folgendem Thema aus?

 

Je transparenter die Informationspolitik im Unternehmen, desto motivierter die Mitarbeiter? Ein klares „Ja“ von unserer Seite! Transparenz an sich hat keine Schattenseiten, sie ist die Basis für all die neuen Entwicklungen, die Unternehmen gerade einführen, umsetzen und vorantreiben. Aber vereinzelt hören wir auch die Stimmen von Zweiflern: „Kann zu viel Transparenz nicht auch schädlich sein? Kann sie missbraucht werden oder Konkurrenz schüren? Kann sie die Mitarbeiter sogar überfordern?“ Meist kommen solche Einwürfe aus den Chefetagen: Unerwünschter Kontrollverlust oder Sorge, Wissen abzugeben und auf diesem Wege Macht zu verlieren, stecken oft dahinter. Hinzu kommt an so mancher Stelle auch der fehlende Mut, Dinge an- und auszusprechen, gerade wenn sie weniger angenehm erscheinen oder vermeintlich keinen wirklichen Newswert haben. Deshalb braucht es Vertrauen. Vertrauen darauf, dass KollegInnen durchaus in der Lage sind, Informationen einzuordnen und vertrauensvoll damit umzugehen. Vertrauen darauf, dass Ausgesprochenes den Weg frei machen kann für frische Veränderungs-Energie.

Was wir auch häufig beobachten, ist eine Vermengung der Themen Transparenz und Relevanz. Dann wird eine zurückhaltende Informationspolitik gefahren mit der Begründung, die Mitarbeiter nicht zu sehr einspannen oder „vollmüllen“ zu wollen. Ist das aber nicht viel eher eine Sache des richtigen Informations- und Zielgruppen-Managements, anstatt die Entscheidung: Transparenz ja oder nein?

Wir denken, dass Transparenz kombiniert mit Mut und Vertrauen immer der richtige Weg ist, um die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt zu meistern. Und Sie, was denken Sie? Haben Sie Beispiele, die Sie mit uns teilen mögen?

Schreiben Sie uns!

 

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