Digital Leadership Summit in Köln: Unser Rückblick auf den Gipfel rund um die Zukunft von Arbeit und Führung

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Längst geht es nicht mehr darum, ob und wie die digitale Transformation kommt, sondern wie wir mit ihr umgehen. Wie bei allen Themen gibt es Vorreiter, bei denen man abschauen kann. Der vierte Digital Leadership Summit bot die perfekte Gelegenheit dazu. Unsere Kollegin Judith Götter war dabei:

Ein Tag voller inspirierender Rednerinnen und Redner, wertvollem Content und abwechslungsreichen Formaten. Die Themen Digital Organization, Digital Leadership, Digital Talent und Digital HR wurden mit hohem Praxisbezug präsentiert, Erfolge und Misserfolge geteilt und Start-ups aus der HR-Tech-Szene pitchten ihre Ideen.

Obwohl der Fokus auf HR-Themen lag, war auch die interne Kommunikation immer wieder mit von der Partie. Um erfolgreich in Richtung digitale Transformation und darüber hinweg zu schippern, braucht es schließlich eine integrierte Zusammenarbeit zwischen interner Kommunikation, HR und der Unternehmensführung.

Das nehme ich mit:

  • Digitale Transformation ist kein Ziel, das ein Unternehmen erreichen muss. Es ist eine Notwendigkeit, ein Mittel zum Zweck, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können.
  • Sich hinter veralteten Strukturen zu verstecken und die Existenz der Digitalisierung zu verleugnen, ist definitiv der falsche Weg – aufwachen!
  • Innovation und Fortschritt brauchen Eigenverantwortung. Eigenverantwortung braucht Fehlerkultur. Fehlerkultur braucht Optimismus und Teamgeist.
  • Erfahrungen und Talente, die nachrücken, bieten starke Synergien.
  • Ohne passende Unternehmenskultur keine reibungslose digitale Transformation. Ergo: Vor der digitalen Transformation steht die kulturelle Transformation. Oder sie gehen sogar Hand in Hand.
  • Die interne Kommunikation muss Kulturwandel und Digitalstrategie vorantreiben, Expertenwissen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbinden. Sie sind mit HR und anderen relevanten Bereichen verknüpft und Treiber der digitalen Transformation. Der Dreiklang der digitalen Transformation: Kommunikation, HR, Unternehmensführung.
  • Methoden und Ideen: WOL, Purpose, Simplification, agile Methoden. Wir alle haben davon gehört, sollten dies nun aber in allen Facetten ernst nehmen und den Schritt wagen, sie auszuprobieren.
  • Der Weg zu neuer Unternehmenskultur und digitaler Transformation führt über Leadership. Der Mensch braucht Vorbilder, egal ob in hierarchisch geprägten Unternehmen oder in der New Work und Start-up-Welt.
  • Leadership im digitalen Zeitalter bedeutet: Wissen, wann man als Führungskraft in den Vordergrund treten soll und wann es reicht, im Hintergrund zu bleiben. Ergo: Macht dezentralisieren wenn möglich, Macht zentralisieren wenn nötig.
  • Time to evolve – Lust an Veränderung schaffen. Agilität nicht einführen, um agil zu sein. Digitalisierung nicht anstreben, um digital zu sein. Struktur rules.
  • Aufgabe von HR und IK: Transparenz schaffen, gesunde Fehlerkultur fördern, Erfolgsstories als Vorbilder kommunizieren, Wissen teilen und das „Wir“ stärken. Leadership lebt genau das vor.

Eine Zusammenfassung aus Sicht der Moderatorinnen und Moderatoren des vierten Digital Leadership Summits finden Sie HIER.

Copyright Aufmacherbild: Unsplash / Val Vesa

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