Aug 6, 2015 / von G.Neujahr in News / Kommentieren

Trendstudie Arbeitgeberattraktivität: Es zahlt sich aus

Intuitiv haben viele Unternehmen erkannt, dass ihre Attraktivität als Arbeitgeber für den Geschäftserfolg wichtig ist. Einen wissenschaftlichen Nachweis dafür liefert die Trendstudie Arbeitgeberattraktvität 2015. Der Studie zufolge liegt die Gesamtleistung der Mitarbeiter eines attraktiven Arbeitgebers um satte 16 Prozent über denen unattraktiver Unternehmen. Innovationskraft und Kundenbegeisterung liegen in attraktiven Unternehmen um immerhin 12 Prozent über den Werten unattraktiver Arbeitgeber. Ermittelt hat dies die Universität St. Gallen im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (zeag) für die aktuelle Top Job-Trendstudie 2015.

Spannender als das reine Zahlenwerk ist für uns interne Kommunikatoren jedoch, dass sich die Schweizer für die Studie nicht auf die Zielgruppe „neue Mitarbeiter“ konzentrierten, sondern die Auswirkungen der Arbeitgeberattraktivität auf bestehende Mitarbeiter betrachtet haben. Dabei differenzierten sie sowohl nach Geschlecht, als auch nach Generationenzugehörigkeit.

Erstaunliche Erkenntnis: Auf die Arbeitgeberattraktivität reagieren besonders Frauen und die Generation Y sensibel. Für beide Gruppen gilt: Empfinden sie ihren Arbeitgeber als unattraktiv, sind sie schneller bereit zu kündigen und sind stärker emotional erschöpft als Männer und die Mitarbeiter der Generation X.

Besonders hilfreich für den unternehmerischen Alltag sind die Erkenntnisse zu den Attraktivitätskillern. Zentralisierung, Altersdiskriminierung, die zunehmende Arbeitsverdichtung, interne Machtkämpfe und Mikropolitik richten erheblichen Schaden an. Auch hier differenziert die Studie nach Geschlecht und Generation und zeigt, worauf zu achten ist und wie gegengesteuert werden könnte.

Die komplette Trendstudie Arbeitgeberattraktivität 2015 finden Sie hier.

 

 

 

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