Aug 12, 2015 / von G.Neujahr in News / Kommentieren

Digitale Kollaboration braucht Vielfalt

Virtuell zusammenarbeiten, sich mit Kollegen rund um den Globus austauschen, Ideen diskutieren und Projekte unabhängig von Zeit und Raum vorantreiben. So könnte die digitale Kollaboration funktionieren, könnten Innovationen entstehen und kreative Kräfte freigesetzt werden. Social Collaboration Tools dafür gibt es inzwischen in Mengen. Jedoch: Sind sie erstmal im Unternehmen eingeführt, ist die Nutzung eher bescheiden. Woran das liegen und wie umgesteuert werden könnte, ergründet Web-2.0-Guru Dion Hinchcliffe in seinem Digital Strategy-Blog.

One size fits all passt häufig nicht

Launig beschreibt Hinchcliffe, wo die aktuellen Probleme liegen. Er kritisiert, dass in vielen Betrieben „große Lösungen“ implementiert werden. Frei nach dem Motto, „one size fits all“. Ein Unding, denn die Nutzungsansprüche von Mitarbeitern aus Marketing, Sales, Forschung oder Verwaltung unterscheiden sich ganz erheblich. Und die dort arbeitenden Menschen auch.

Hinchcliffe beschreibt, was wir IK-Praktiker im Alltag häufig erleben: Eine oft allzu komplexe Technik, vernachlässigte User, zu deren Arbeitsalltag die Tools nicht passen, und ein Software-Zoo, weil sich viele Teams die für sie passende technische Lösungen selbst suchen.

Hinchcliffes Lösungsansatz ist für uns interne Kommunikatoren fast schon ein Mantra: Gutes Change-Management gepaart mit transparenter Kommunikation und ganz viel Geduld. Und er plädiert für eine IT, die lernt, die Ansprüche und Tools der unterschiedlichen Nutzergruppen zu integrieren, statt alle über einen Kamm zu scheren.

Den Beitrag von Dion Hinchcliffe finden Sie hier.

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